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Glühende Drähte in Braunschweig

Mehr als 80 Kilometer Fernmeldeleitung verlegten THW-Kräfte aus neun Ortsverbänden am Himmelfahrtswochenende in Braunschweig bei der Übung „Kabelblitz“. Rund 120 Helferinnen und Helfer trainierten dabei, wie sie Kommunikationswege sicherstellen, wenn der Strom ausfällt. Gleichzeitig übten mehr als 50 THW-Kräfte in Münster, verschmutztes Wasser aufzubereiten.

Nach einem Erdbeben oder einer Überschwemmung fällt der Strom aus. Kommunikation ist über gewisse Distanzen nur noch über Satelliten oder mit Brieftauben möglich. Für solche Fälle errichteten neun Fernmeldetrupps der THW-Fachgruppen Führung/Kommunikation aus Norddeutschland ein unabhängiges Kommunikationsnetz. Während der Übung „Kabelblitz“ konnten THW-Präsident Albrecht Broemme, die THW-Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen Sabine Lackner und der Vize-Präsident des niedersächsischen Landtags Klaus-Peter Bachmann beobachten, wie die Ehrenamtlichen knapp 16 Kilometer Kabel verlegten, in denen mehr als 80 Kilometer nutzbare Fernmeldeleitung steckten.

Acht THW-Expertinnen und -Experten gaben den Helferinnen und Helfern nützliche Rückmeldungen und Tipps. Zudem achteten sie darauf, dass die Ehrenamtlichen die Sicherheitsbestimmungen einhielten. Unter den rund 120 THW-Kräften waren zehn Logistiker, um die Einsatzkräfte mit Verpflegung und Material zu unterstützen.

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