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Explosion im Industriepark

Eine großangelegte Übung für die Einsatzkräfte im Geschäftsführerbereich Oldenburg wurde am ersten Samstag im November an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy durchgeführt. Die rund 80 Helferinnen und Helfer konnten an diesem Tag ihre Erfahrungen in  verschiedenen Schadensszenarien vertiefen und so für den Ernstfall üben.

Eine Explosion im nahegelegenen Industriepark, so lautete das Szenario für die diesjährige Übung. Aus diesem Grund trafen am frühen Samstagmorgen die Helferinnen und Helfer der ersten Bergungsgruppen aus den Ortsverbänden Aurich, Leer, Norden, Nordenham, Oldenburg, Westerstede und Wilhelmshaven auf dem Übungsgelände der NABK zusammen, um im Team einsatzähnliche Situationen zu erproben und ihr erworbenes Fachwissen anzuwenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Oldenburg bauten dafür bereits am Vortag alle Stationen auf, um ein realistisches Bild des Schadensszenarios abzubilden. 

Die Fachgruppe Logistik Verpflegung des Ortsverbands Aurich organisierte am Samstagmorgen zunächst ein gemeinsames Frühstück, sodass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Übung stärken konnten. Danach wurden die Ortsverbände per Losverfahren auf die insgesamt neun Stationen aufgeteilt. 

Bei der einen Station wurde den Bergungsgruppen unter anderem die Aufgabe gestellt, eine Last anzuheben und so eine Person zu retten, die aufgrund der Druckwelle unter den Betonteilen eingeklemmt war. Ein anderes Team musste an der nächsten Station die beschädigte Wand eines Gebäudes mit Holz provisorisch sichern. Auch das Retten aus Höhen war ein Thema bei der Übung. So mussten die Bergungsgruppen einerseits eingeschlossene Personen auf einem Dachboden oder aber aus einem zehn Meter tiefen Schacht mit Hilfe des Rollglissgeräts retten. 

Der Übungsleiter Jürgen Preißinger ist zufrieden mit den gezeigten Leistungen der teilnehmenden Ortsverbände: „Ziel dieser Übung war es, eine umfassende Analyse des Schadensszenarios zu erstellen und im Team die notwenigen Maßnahmen zu ergreifen, um Personen aus verschiedensten Situationen zu retten. Unsere Helferinnern und Helfer haben uns wieder gezeigt, dass sie unterschiedlichste Aufgaben verantwortungsvoll und professionell angehen können und zu einem guten Ergebnis bringen“. Zur Unterstützung und Durchführung der Übung wurden auch die Fachgruppen Infrastruktur und Führung und Kommunikation aus dem Ortsverband Oldenburg eingeplant. Die Ortsverbände aus Jever und Varel konnten an dieser Übung nicht teilnehmen, da sie parallel für eine Landkreisübung auf einer Bahnstrecke miteingebunden waren. 

Im Anschluss an diese Übung lud die Geschäftsstelle Oldenburg alle Helferinnen und Helfer aus dem Geschäftsführerbereich Oldenburg zum gemeinsamen Grillen und zur Verabschiedung des derzeitigen Geschäftsführers Rolf Bartsch ein, der zum Ende des Monats in den Ruhestand gehen wird. 

THW/Katherina Frings

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