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Größte Kampfmittelbeseitigung in der Geschichte Hannovers

Mehr als 2400 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sorgten am 7. Mai 2017 für eine reibungslose Evakuierung bei der zweitgrößten Bombenräumung in der Geschichte der Bundesrepublik. Über 50.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Außerdem wurden sieben Altenheime und zwei Krankenhäuser evakuiert. Mit dabei mehr als 40 Einsatzkräfte der THW Ortsverbände Hannover/Langenhagen und Ronnenberg.

Aufgabe der THW Kräfte war die Durchführung verschiedenster Transportaufträge. Feuerwehr und THW arbeiteten hierbei in gemischten Teams zusammen. Das bot auch Zeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Ein weiterer Einsatzauftrag war die Absicherung von Stadtbahnhaltestellen im Evakuierungsgebiet. Die THW Kräfte sorgten dafür, dass aus den im Evakuierungsgebiet haltenden Stadtbahnen die Fahrgäste nur noch ein- und nicht mehr Aussteigen konnten.

Während der Chef vom Kampfmittelbeseitigungsdienst, Thomas Bleicher, und sein Team eine 5-Zentner- und eine 10-Zentner-Bombe britischer Herkunft problemlos manuell entschärfen konnten, musste eine weitere britische 5-Zentner-Bombe mit stark beschädigtem Heckzünder mit einem Wasserstrahlschneidgerät entschärft werden. Die Zünder der Bomben konnten um 17:55 Uhr erfolgreich vor Ort gesprengt werden.

THW/Pierre Graser

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