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Zweimal Starkregen fordern THW

Starkregen, umgefallene Bäume, plötzlich wird aus kleinen Bächen ein reißender Strom: In der vergangenen Woche rückten insgesamt 160 Einsatzkräfte an verschiedenen Orten in Niedersachsen aus, um die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Schäden durch die Unwetter zu unterstützen. Für einige Ortsverbände war es bereits der zweite Einsatz innerhalb einerWoche.

Anfang vergangener Woche hatten die THW-Kräfte aus Einbeck und Northeim bereits zahlreiche Keller und Gebäude im Stadtgebiet des niedersächsischen Bad Gandersheim von Wasser und Dreck befreit, da spülte am Freitag ein weiteres Unwetter neue Wasser-und Schlammmassen durch dieStadt. Wie beim vorherigen Einsatz mussten die Helferinnen und Helfer des THW neben weiteren Gebäuden auch wieder den Keller der Bundesmusikschule auspumpen. Zudem waren Baufachberater im Einsatz, die die Statik der betroffenen Gebäude im Auge behielten.

„Glücklicher Weise ist es dieses Mal nicht ganz so extrem! Aber die Einsatzkräfte sind am Ende ihrer Kräfte“, so Lennart Lohrenz, Zugführer der Feuerwehr Altgandersheim. Deshalb wurde ziemlich früh erneut die größtmögliche Unterstützung aus dem Landkreis Northeim angefordert und die Ortsverbände Einbeck und Northeim unterstützten die ansässigen Feuerwehren bei den Aufräumarbeiten.

Die Einsatzkräfte des THW brachten bei der am Freitag erneut betroffenen Bundesmusikschule mehrere Tauchpumpen in den Einsatz, die über eine Netzersatzanlage mit Strom versorgt wurden. Bereits nach einer Stunde zeigte der massive Pumpeneinsatz Erfolg und das Gebäude war schon deutlich von Wasser befreit. Dennoch hielten die Arbeiten bis in die Abendstunden an. „Insgesamt mussten rund 2 Mio. Liter Wasser und einige Kubikmeter Schlamm aus dem Gebäude gepumpt werden, aber das THW hatte die Lage dort gut im Griff und war uns eine große Hilfe!“ so Altgandersheims Ortsbrandmeister, als er das THW aus dem Einsatz verabschiedete.

Schäden an vielen Orten

Auch andernorts wurde das THW angefordert, um die Schäden nach dem Unwetter zu beseitigen. So mussten am Freitag die Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Cloppenburg in Cappeln einen Baum entfernen, der auf ein Gebäude zu fallen drohte.

Mit den Folgen von Starkregen waren auch die Ortsverbände Leer und Springe beschäftigt. So galt es in Leer Sandsäcke zu verbauen und Material zu transportieren. Zudem musste Wasser abgepumpt und Häuser gesichert werden. In Springe wurde eine vollgelaufene Baugrube von den Wassermengen befreit. Im Gemeindegebiet von Emlichheim waren 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Nordhorn auf Anforderung der Feuerwehr zur Bekämpfung der Überschwemmung eingesetzt.

Auch Meppen und Lingen traf es gleich doppelt beim Starkregen am vergangenen Dienstag und Freitag: Zahlreiche Keller liefen voll, Straßen waren blockiert und Bäume fielen um. Die THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Lingen und Meppen arbeiteten Hand in Hand mit der Feuerwehr, um die Schäden zu beseitigen.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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